Klassische Künstlerfarben enthalten oft Schwermetalle und synthetische Lösungsmittel. Hier sind die nachhaltigeren Alternativen.
Kreativ sein und nachhaltig leben – das passt gut zusammen. Doch die Materialkunde der traditionellen Malerei hat ihre Schattenseiten.
Das Problem mit klassischen Farben
Kadmiumgelb und Kadmiumrot: exzellente Pigmente, aber Schwermetall-basiert, teuer zu entsorgen.
Chromgrün: Chrom-Verbindungen sind toxisch.
Terpentin: Lösungsmittel aus der Petrochemie.
Cadmium, Kobalt, Bleiweiss: alle problematisch für Umwelt und Gesundheit.
Nachhaltigere Alternativen
Aquarell statt Öl: Wasserbasiert, keine Lösungsmittel, weniger toxische Pigmente nötig.
Acryl mit Wasserreinigung: Pinsel nur mit Wasser reinigen (nicht in den Ausfluss schütten!).
Naturfarben: Erde- und Mineralpigmente (Ocker, Umbra, Sienna) sind natürliche Rohstoffe ohne Toxizität.
Ökofarben (z.B. Schmincke Primacolor): Lösungsmittelfreie Ölfarben auf Basis von natürlichen Ölen.
Recycling
- Terpentin kann gefiltert und wiederverwendet werden
- Restfarben an Schulen oder Ateliers spenden
- Pinsel mit weniger Lösungsmittel reinigen (Öl vorher entfernen)
Atelier for Kids Zürich
Vorbildlich: Das Atelier for Kids arbeitet ausschliesslich mit kinder- und umweltfreundlichen Materialien.