Nachhaltig Malen: Naturfarben, Ökofarben und umweltfreundliche Materialien
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Nachhaltig Malen: Naturfarben, Ökofarben und umweltfreundliche Materialien

Redaktion kreativkurse.ch · 08.04.2026

Klassische Künstlerfarben enthalten oft Schwermetalle und synthetische Lösungsmittel. Hier sind die nachhaltigeren Alternativen.

Kreativ sein und nachhaltig leben – das passt gut zusammen. Doch die Materialkunde der traditionellen Malerei hat ihre Schattenseiten.

Das Problem mit klassischen Farben

Kadmiumgelb und Kadmiumrot: exzellente Pigmente, aber Schwermetall-basiert, teuer zu entsorgen.
Chromgrün: Chrom-Verbindungen sind toxisch.
Terpentin: Lösungsmittel aus der Petrochemie.
Cadmium, Kobalt, Bleiweiss: alle problematisch für Umwelt und Gesundheit.

Nachhaltigere Alternativen

Aquarell statt Öl: Wasserbasiert, keine Lösungsmittel, weniger toxische Pigmente nötig.

Acryl mit Wasserreinigung: Pinsel nur mit Wasser reinigen (nicht in den Ausfluss schütten!).

Naturfarben: Erde- und Mineralpigmente (Ocker, Umbra, Sienna) sind natürliche Rohstoffe ohne Toxizität.

Ökofarben (z.B. Schmincke Primacolor): Lösungsmittelfreie Ölfarben auf Basis von natürlichen Ölen.

Recycling

  • Terpentin kann gefiltert und wiederverwendet werden
  • Restfarben an Schulen oder Ateliers spenden
  • Pinsel mit weniger Lösungsmittel reinigen (Öl vorher entfernen)

Atelier for Kids Zürich

Vorbildlich: Das Atelier for Kids arbeitet ausschliesslich mit kinder- und umweltfreundlichen Materialien.

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