Portfolio für den Kunstschul-Vorkurs: Was Juroren wirklich wollen
BILDUNG

Portfolio für den Kunstschul-Vorkurs: Was Juroren wirklich wollen

Redaktion kreativkurse.ch · 08.04.2026

Der Vorkurs Gestaltung ist für viele Kunstberufe der erste Schritt. Was muss ins Portfolio? Was unterscheidet gute von schwachen Bewerbungen?

Das Portfolio ist die wichtigste Bewerbungsunterlage für Kunstschulen und Gestaltungsausbildungen. Und es ist anders als andere Bewerbungen.

Was ins Portfolio gehört

Zuerst: Vielfalt zeigen. Zeichnungen, Malerei, Fotografie, 3D-Objekte – wer nur eine Disziplin zeigt, wirkt eindimensional. Die meisten Vorkurse wollen Allrounder.

Eigene Projekte über Schularbeiten. Eine freie Zeichnungsserie, die aus eigenem Antrieb entstand, zeigt mehr Persönlichkeit als eine Schulaufgabe.

Prozess dokumentieren. Skizzenbücher und Arbeitsschritte sind oft wertvoller als das fertige Werk. Juroren wollen sehen, wie du denkst.

Was Juroren abstösst

  • Zu viele Arbeiten (lieber 15 sehr gute als 40 mittelmässige)
  • Imitierte Stile ("Manga-Zeichnungen", die aussehen wie alle anderen Manga-Zeichnungen)
  • Fehlende Struktur im Portfolio-Buch
  • Fotos der Arbeiten in schlechter Qualität

Vorbereitung

Die SKDZ Zürich und die F+F Schule bieten spezifische Portfolio-Vorbereitungskurse an. Auch die SMS Schweizer Malschule hat Portfolio-Lehrgänge (BASIC und PRO).

Timeline

Bewerbungen für Vorkurse: meist Oktober–Dezember für Schuljahr im August.

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