Alle grossen Fotografen sagen dasselbe: Fotografie ist Lichtschreiben. Wer Licht versteht, macht bessere Bilder – egal mit welcher Kamera.
Das griechische Wort "Fotografie" bedeutet "Lichtschreiben". Es ist keine Metapher – es ist das Wesen des Mediums. Wer Licht versteht, photographiert.
Die 4 Eigenschaften von Licht
Intensität: Wie hell ist das Licht? Hartes Mittagslicht vs. bedeckter Himmel.
Richtung: Von wo kommt das Licht? Seitlich modelliert Gesichter. Von vorne flacht ab.
Qualität: Weiches Licht (grosse Lichtquelle, diffus) vs. hartes Licht (kleine Lichtquelle, direkt).
Farbe: Morgen- und Abendlicht ist warm (orange-gelb). Schatten und bewölkter Himmel sind kalt (blau).
Natürliches Licht optimal nutzen
Fenster: Die besten Portraits entstehen neben einem grossen Fenster. Licht kommt seitlich – modelliert das Gesicht.
Goldene Stunde: Eine Stunde nach Sonnenaufgang und vor -untergang. Warmes, weiches, schrägfalllendes Licht.
Blaue Stunde: 20 Minuten nach Sonnenuntergang. Himmel noch hell, Stadtlichter an – magische Balance.
Schatten nutzen: Tiefe Schatten fügen Dramatik hinzu. Suche aktiv nach interessanten Schattenspielen.