Ein eigenes T-Shirt siebdrucken ist einfacher als gedacht. Wir zeigen den kompletten Prozess – von der Motiventwicklung bis zum fertigen Shirt.
Ein selbst siebgedrucktes T-Shirt trägt man anders als ein gekauftes. Es erzählt eine Geschichte – deine Geschichte.
Das Motiv entwickeln
Für Siebdruck braucht jede Farbe ein eigenes Sieb. Beginne mit 1-Farben-Motiven: ein klares schwarz-weisses Design funktioniert sofort gut.
Wichtig: Siebdruck-Motive müssen als reines Schwarz-Weiss vorliegen, ohne Grautöne. Software: Illustrator, Inkscape (gratis) oder sogar Procreate.
Textilfarben richtig wählen
Normale Siebdruckfarbe haftet nicht gut auf Textil. Verwende speziell ausgewiesene Textil-Siebdruckfarbe oder Siebdruckfarbe mit Textilzusatz.
Transparentweiss hilft, Farben auf dunklen Stoffen anzupassen.
Der Druck
Shirt auf einer harten Unterlage spannen (Karton in den Kragen schieben, damit die Rückseite nicht durchgedruckt wird). Sieb aufsetzen, Farbe auftragen, Rakel gleichmässig ziehen – nicht zu stark, nicht zu schwach.
Fixieren
Textilfarbe muss nach dem Drucken hitzefixiert werden: 30 Sekunden mit Bügeleisen (mittlere Stufe, feuchtes Tuch dazwischen) oder 2 Minuten im Wäschetrockner.
Workshops für Textil-Siebdruck: Siebundbrot Zürich, Kehrwand Aarberg, MacherSchaft Basel.